Bienenrettung aus dem Kaugummiautomaten

Jeder kennt sie: Die roten Kaugummi-Automaten, die Süßigkeiten oder Spielzeug ausspucken. Sie gehören zum Straßenbild, auch wenn viele sie gar nicht mehr wahrnehmen. Anders als den umgebauten Kaugummi-Automaten an der Rockwinkeler Heerstraße in Oberneuland: Seit wenigen Tagen hängt hier Bremens erster Bienenfutter-Automat, der in leuchtendem Gelb kaum zu übersehen ist.  

Bienen bestäuben Blumen und Bäume und tragen damit zur Artenvielfalt bei. Doch die zunehmende Industrialisierung unserer Landwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden bedrohen das sensible Gleichgewicht der Natur und damit auch die Gesundheit und den Lebensraum von der Bienen. „Der Bienenschutz liegt uns sehr am Herzen, da wir Propolis – das Schutzharz der Biene – für einen Großteil unserer Produkte nutzen. Als wir von diesem außergewöhnlichen Projekt erfahren haben, stand für uns außer Frage, dass wir einen Bienenfutter-Automaten bei uns aufstellen möchten“, sagt Antonio Santos, ROHA-Geschäftsführer. Die Aussaat von speziellen Samenmischungen kann helfen, Honig- und Wildbienen zu fördern. Die einjährige Blühmischung in der Kapsel gibt es bereits für 20 Cent. Für 50 Cent können sich die Bienen über eine mehrjährige Samenmischung freuen. Die Mehrwegkapseln können nach der Aussaat im heimischen Garten oder auf den Balkon einfach in den Rückgabe-Behälter unter dem Automaten geworfen werden.

Der Erlös aus dem Verkauf der Samenkapseln fließt zu gleichen Teilen an das Bienenretter-Projekt sowie an den Verein Mellifera. ROHA unterstützt bereits seit einigen Jahren Mellifera, der sich seit 1985 für eine wesensgemäße Haltung von Bienen und ihren Schutz einsetzt. Die Leidenschaft und Faszination für Bienen geht bei ROHA sogar noch weiter: Auf dem Firmengelände stehen zwei eigene Bienenstöcke und einige Mitarbeiter sind auch als Imker tätig. Rund 150 Gläser Honig konnten im vergangenen Jahr von den eigenen Bienenvölkern geerntet werden.

Mehr über das Thema Bienenschutz erfahren Sie unter www.beecraft.de und www.bakanasan.de



  • 27.04.2020
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